Durch die besondere Konstruktion des Landesverbandes für Psychotherapie OÖLP mit dem Verein der OÖ Gesellschaft für Psychotherapie OÖGP, ergibt sich für manche Funktionen eine Doppelbesetzung.
Diese ist für Vorsitzenden und Kassier laut Statuten automatisch gegeben, die anderen Besetzungen werden gewählt. Der Vorstand des OÖLP / ÖOGP wird alle zwei Jahre gewählt.

 

Persönliche Motivation

 

Prim. Dr. Anton Tölk

Schon in der Mittelschule interessierte ich mich für Psychoanalyse und psychische Erkrankungen. Dies war meine Motivation,  Medizin zu studieren, ich wollte Psychiater werden und eine psychotherapeutische Ausbildung absolvieren. Ich begann mit einer KIP Ausbildung, interessierte mich sehr für C. G. JUNG und machte eine Ausbildung in Analytischer Psychologie.
1996 wurde ich mit der Leitung des Institutes für Psychotherapie in der Nervenklinik Linz betraut. Es ergab sich, dass ich in den Vorstand des OÖLP gewählt wurde, seit dieser Zeit engagiere ich mich auch für politische Fragen die Psychotherapie betreffend. Es störte mich, dass gerade jene, die psychisch am schwersten erkrankt waren, sich keine Psychotherapeutische Behandlung leisten konnten, da der Zuschuss für eine Psychotherapiestunde zu gering war. So organisierte der damalige Vorstand das Sozialprojekt Psychotherapie auf Krankenschein für Sozialbedürftige.
Meine Vision ist, dass Psychotherapie als Sachleistung in der Krankenbehandlung voll von den Krankenkassen bezahlt werden sollte.

Dr. Walter Lindner

Psychotherapeut (KIP); Klinischer - und Gesundheitspsychologe, Tätigkeit in freier Praxis, Gründungsmitglied, langjähriges Vorstandsmitglied und Vorsitzender des OÖ Landesverbandes für Psychotherapie

Dr. in  Margarete Mernyi

Wenn ich mich noch einmal für den OÖLP-Vorstand zur Wahl stelle, dann hat diese zweierlei Gründe:
1. schätze ich die Kooperation in einem schon aufeinander "eingespielten" Team im Vorstand des OÖLP und
2. habe ich in der vergangenen Funktionsperiode nicht die Aufgaben erledigt, die ich mir vorgenommen hätte. Vermutlich kämpfe ich da mit demselben Phänomen, wie viele KollegInnen, dass bei der begrenzten Höhe der Honorare für Psychotherapie, aber auch Supervision und Seminartätigkeit so viel gearbeitet werden muss, um einen bestimmten Standard, den man aufgebaut hat, zu erhalten, dass unbezahlte Funktionen in der Prioritätenliste hinten gereiht werden. Ich möchte mich dafür engagieren, dass dieser Weg nicht fortgesetzt, sondern Psychotherapie im Gesundheitssystem mehr anerkannt und damit honoriert wird, u. a. in der Weiterentwicklung des von Walter Lindner initiierten Qualitätssicherungsprojekts.

Mag. Friedrich Fehlinger

Ich bin seit 1991, also seit Beginn der Berufsvertretung, in verschiedenen Funktionen im OÖLP und im ÖBVP tätig: Kassier im ÖBVP-Präsidium und OÖLP, langjähriger Vorsitzender des OÖLP und seit vielen Jahren Vertreter des OÖLP im ÖBVP.
Ich sehe die zunehmende Bedeutung der niedergelassenen und angestellten PsychotherapeutInnen und bin der festen Überzeugung, dass wir existenzsichernde Rahmenbedingungen für die psychotherapeutische Arbeit brauchen, die einem akademischen Heilberuf zustehen, nicht nur was Anerkennung und Bezahlung betrifft. Dafür trete ich ein.

Mag. a Michaela Frank MA.

In meiner Arbeit besonders in der freien Praxis hat sich gezeigt, dass es unerlässlich ist, eine Standesvertretung zu haben, die meine Anliegen gegenüber einer Öffentlichkeit vertritt und an die ich mich auch in berufspolitischen Anliegen wenden kann. Der OÖLP ist für mich eine Organisation mich draußen verstärkt und an die ich auch delegieren kann. Jedes mal wenn ich Informationen gebraucht habe, habe ich sie sehr rasch und kompetent erhalten. Ich sehe daher die Tätigkeit des Vereines als für unsere Berufsgruppe als wichtig an und halte es für sinnvoll mich für die Anliegen der Psychotherapeuten zu engagieren. Mein besonderes Anliegen gilt der Kommunikation zwischen Basis und Funktionären; ebenso die Präsentation und Darstellung  der Berufsgruppe und ihre Anliegen in der Öffentlichkeit.  Ich möchte dazu beitragen, dass die Psychotherapie endlich jenen Stellenwert in unsere Gesellschaft bekommt, der dem entspricht, was sie für die Gesellschaft leistet.

Prim. Dr. Werner Leixnering

Ich bin bereit, mich weiterhin im OÖLP zu engagieren, da ich die in vielen Jahren geleistete Arbeit auch der früheren Vorstände des Landesverbandes sehr schätze; ich denke dass hier eine Berufspolitik betrieben wurde und werden soll, die das Wohl der KlientInnen stets im Auge hat und behält. Unter diesem Aspekt bin ich bereit, wieder zu kandidieren.
Als Arzt und Psychotherapeut habe ich mich seit langer Zeit vornehmlich für Bedürfnisse, Anliegen und Nöte junger Menschen spezialisiert. Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter stellt eine wesentliche Behandlungsmethode dar, von der sicherzustellen ist, dass sie auch jenen Mitgliedern der Gesellschaft zukommen kann, die sich selbst oft nicht ausreichend für deren Inanspruchnahme einsetzen können. Mir scheint es daher wichtig, dass auch im Vorstand des OÖLP die “fachliche Stimme” für junge Menschen vertreten ist. Daher stelle ich mich der Wiederwahl.

Michaela Koslowsky

Als Logotherapeutin und Existenzanalytikerin, in freier Praxis und im Angestelltenverhältnis beim PGA, ist es für mich eine Freude beim – sinnvollen – Sozialprojekt des OÖLP- Psychotherapie auf Krankenschein – mitzuarbeiten.
Prim. Tölks Vision: “dass Psychotherapie als Sachleistung in der Krankenbehandlung voll von den Krankenkassen bezahlt werden sollte“ ist – human – und daher unterstützenswert.
Last but not least, schätze ich den respektvollen und wertschätzenden Umgang im OÖLP-TEAM!

 

Mag. a Marina Gottwald

Mir liegt der persönliche Einsatz in der Kommission „Psychotherapie in Institutionen“ vor allem deswegen am Herzen, da ich selber an einer Institution angestellt bin und die Auseinandersetzung und Verbesserung der Arbeits- und Anstellungsbedingungen in der täglichen Routinearbeit oft zu kurz kommen. Ich sehe Psychotherapie als einen eigenständigen Beruf und nicht als eine Zusatzqualifikation und möchte zur Etablierung des Berufsstandes in den Einrichtungen beitragen.

Jesina Wolfgang

Meine Motive als noch in Ausbildung stehender Kandidatenvertreter und Mitglied der Arbeitsgruppe: Psychotherapie in Institutionen sind eine aktive und politische  Mitgestaltung im OÖLP. Psychotherapie soll als eine von der Gesellschaft akzeptierte und von öffentlicher Hand bezahlte Möglichkeit zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Verbesserung der Situation bei psychischen Störungen und Krankheiten weiter ausgebaut werden

  • Als Kandidatenvertreter besteht meine Hauptaufgabe in der Unterstützung  des Vorstandes, bei Entscheidungen und Abstimmungen, die die Interessen des OÖLP betreffen. Im speziellen Interessen rund um Ausbildung und deren Organisationen, soweit diese auch statutarisch abgedeckt sind.
  • Weiters sehe ich mich als Sprachrohr und Anlaufstelle der AusbildungskandidatInnen in OÖ für jegliche Sachargumente, Anregungen und Beschwerden die die Ausbildung betreffen.

Außerdem möchte ich bei  einer Vernetzung von Psychotherapie zu anderen Organisationen in OÖ in unserem Landsverband konstruktiv mitwirken.
Meine Ziele für 2010 sind die Vernetzung und der Ausbau der Kommunikationsstruktur in Organisationen wie Gewerkschaft und Kammern sowie eine großflächige Erhebung von Psychotherapie in Einrichtungen in OÖ.
Hier bin ich auf die Mithilfe aller in Einrichtungen beschäftigten Erwerbstätigen angewiesen und hoffe auf die Unterstützung in Form von Miteilungen wie viele PsychotherapeutInnen in den einzelnen Vereinen und Institutionen beschäftigt sind.

Erste Kontakte konnte ich schon mit Gewerkschaft und Arbeiterkammer herstellen. Ein weiteres Ziel wäre die Evaluierung von Bezahlung in den einzelnen Institutionen. 




Vorstand

Vorsitzender
Prim. Dr. Anton Tölk
anton.toelk@gespag.at

Vorsitzender Stellvertreter

Dr. Walter Lindner
walter.lindner@gmx.at

Kassierin
Dr. in Margarete Mernyi
margarete.mernyi@liwest.at

Stellvertretender Kassier

Mag. Friedrich Fehlinger
friedrich.fehlinger@organos.at

Schriftführerin
Mag. a Michaela  Frank MA
fklinz@note.at

Seit 4. Dezember 2011 aus dem Vorstand ausgeschieden.

Stellvertretender Schriftführer

Prim. Dr. Werner Leixnering
werner.leixnering@gespag.at


Delegierte im ÖBVP

Ethik – Beschwerde und
Schlichtungsstelle
Vorsitzende

Gudrun Hallermann
ghallermann@gmx.at,

Delegierter im Länderforum
Prim. Dr. Anton Tölk
anton.toelk@gespag.at

Delegierter im Länderforum
Mag. Friedrich Fehlinger
friedrich.fehlinger@organos.at

Ersatzdelegierte im LFO
M. Koslowsky
michaela.koslowsky@liwest.at

Delegierte im Weiterbildungsforum
Mag. a M. Frank MA  
fklinz@note.at

ÖBVP Arbeitsgruppe
Psychotherapie in Institutionen
Mag. a. M. Gottwald
marina.gottwald@gmx.at

 

Funktionäre

OÖLP Arbeitsgruppe
Psychotherapie in Institutionen
Mag. a. M. Gottwald
marina.gottwald@gmx.at

Kandidatinnenvertreter
Mítglied der OÖLP Arbeitsgruppe:
Psychotherapie in Institutionen
W. Jesina
wolfgang.jesina@bhs.at